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Cervantes Saavedra, Miguel de

Geboren:
29. September 1547
Gestorben:
23. April 1616

Der spanische Schriftsteller wurde in Alcalá de Henares geboren. Er entstammte einer Adelsfamilie, sein Vater war jedoch nur ein armer Feldscher. Die Familie wechselte oft den Wohnort, seine Kindheit verbrachte Cervantes daher in verschiedenen Städten. 1559 kam er nach Rom in den Dienst eines spanischen Kardinals. Schon ein Jahr später ging er zur Armee und kämpfte unter anderem im Krieg gegen die Türken, wo in der Schlacht bei Lepanto seine linke Hand verstümmelt wurde. 1575 wurde er von Piraten gefangen genommen und verbrachte fünf Jahre in harter Sklavenarbeit in Algier. Nach mehreren Fluchtversuchen wurde er 1580 freigekauft und kehrte nach Spanien und Madrid zurück. Da er keinen Staatsdienst erhielt (sein grösster Wunsch war es, als Kolonist nach Amerika zu fahren, das Königshaus erteilte ihm jedoch keine Erlaubnis), begann er zu schreiben. Er debütierte 1585 mit "Die Galatea" (Galatea), einem Schäferroman, wie sie in jener Zeit üblich waren. Jahrelang lebte Cervantes unter dürftigen Verhältnissen. Eine Zeit lang lebte er in Sevilla als Einsammler von Mitteln für die Armada, die vor der entscheidenden Auseinandersetzung mit England stand. 1594 wurde er Steuereintreiber in Granada. Später liess er sich in Valladolid nieder und schliesslich in Madrid. (Betont werden soll, dass Cervantes’ Biografie viele Rätsel aufgibt. Es gibt auch kein authentisches Porträt von ihm.) Der grosse Erfolg als Schriftsteller kam erst 1605 mit der Herausgabe des ersten Teils von "Don Quijote" (El ingenioso hidalgo Don Quijote de la Mancha).

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